Gemeinschaftliches Wohnen im Gerichtshaus
Gemeinschaftliches Wohnen im Gerichtshaus und Manihus
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Wie die Idee eines gemeinschaftlichen Wohnens entstand:Nachdem die letzte Mieterschaft nach rund 40-jähriger Mietdauer altershalber auszog, musste sich die HSG überlegen, wie das Haus mit diesen 9 Zimmern zukünftig genutzt werden soll. Intensiv wurde im Vorstand diskutiert, wie so grosse Häuser in Anbetracht der Wohnungsknappheit besser ausgelastet werden könnten. Ausserdem findet ein gesellschaftlicher Wandel statt: es gibt immer mehr alleinstehende Menschen, für die es wenig geeigneten Wohnraum gibt. Zudem sind kleine Wohnungen im Verhältnis zu grossen Wohnungen, die von mehreren Partien genutzt werden können, sehr teuer. Als gemeinnützige Gesellschaft schuf die Heimatschutzgesellschaft (HSG) nun Wohnraum, in dem mehrere Personen gemeinsam leben können. Angesprochen wurden Menschen, für die gemeinschaftliches Wohnen ein Mehr an Lebensqualität bedeutet und die ein Miteinander- statt ein Nebeneinanderwohnen suchen. Das Haus ist ein Ort der Begegnung für Menschen, die soziale Interaktionen suchen, ohne dabei in zu enger Beziehung zu anderen MitbewohnerInnen stehen zu müssen.
Folgende MieterInnen spricht die HSG an:Das gemeinschaftliche Wohnen ist für jede Person in jedem Alter geeignet (Alleinstehende, Paare, Freunde und Kleinfamilien). Voraussetzung ist, dass die BewohnerInnen die vielen kleinen Treppen und die langen Treppenaufstiege (mit jeweils 17 Stufen über 2 Stockwerke) im Alltag problemlos meistern.
Für Zimmer Nr. 2 suchen wir per sofort eine Mitbewohnerin:Das Zimmer Nr. 2 ist 18 m2 gross und kostet Fr. 700.– pro Monat. Zusätzlich fallen noch Nebenkosten von Fr. 240.-/Monat an. In den Nebenkosten sind nebst Strom, Wasser, Heizung und Abwasser noch WLAN und 3 Stunden Reinigung der Gemeinschaftsräume durch eine Putzkraft inbegriffen. Hier gehts zu den Plänen. Auskunft erteilt: Wolf Treuhand, Kathrin Marty, Tel. 044/935 15 00 oder der Vizepräsident, Beat Hofmann, 079/793 05 55.
Wohnsituation:Die gemeinschaftliche Wohnung erstreckt sich über 2 Häuser, die miteinander verbunden sind:
Die Häuser haben keinen Balkon und keinen unmittelbar angrenzenden Garten. Hingegen verfügt die HSG über ein eigenes grosses Gartengrundstück auf dem Herrenbaumgarten-Areal, das gemeinsam mit anderen MieterInnen unserer Liegenschaften im Stedtli genutzt werden kann. Das Mangihus hat einen Vorplatz, der (vor allem, wenn das Stedtli verkehrsfrei wird) als Sitzplatz genützt werden könnte. Auch betreibt die IG Stedtli einen Gemeinschaftsgarten, bei dem die BewohnerInnen mitwirken dürfen. Der Herrenbaumgarten mit grossen Wiesen, Baumbeständen und öffentlichem Spielplatz ist 30 Sekunden vom Haus entfernt. Innert kürzester Zeit befindet man sich im Grünen.
Öffentliche Verkehrsmittel: Die Bushaltestelle "Grüningen Stedtli" ist ca 30 Sekunden vom Haus entfernt. Anschlüsse nach Zürich via Wetzikon, bzw. Uster: Bus 867 / 845. Morgens zwischen 6.00 und 8.30 alle 15 Minuten, ansonsten alle halben Stunden. Reisezeit bis Zürich Stadelhofen: in der Regel 38 Minuten. Die privaten Wohneinheiten, genannt Cluster, bestehen aus 1 oder 2 Zimmern und einem Bad pro Zimmer, bzw. 2 Zimmer:
Die Zimmer sind zwischen 15 und 25 m2 gross. Alle wurden renoviert. Ebenso wurden alle Badezimmer komplett neu gemacht. Die gemeinschaftlichen Räume sind:
Der Klubraum "Mangihuus":Der Klubraum (auch genannt Mangihuus) ist unter Aufsicht der HSG. Die Gesellschaft installiert einen Begegnungsort für die Bevölkerung: Kafistube, Lismiträff, Jassnachmittage, Vereinssitzungen, private Feste, Vorstandssitzungen und und und.
Mietzinskalkulation:Zusammen mit der Verwaltung (Wolf Treuhand AG) hat die HSG einen Schlüssel entwickelt, der nicht nur harte sondern auch weiche Faktoren berücksichtigt (also nebst Grösse auch Ausbaustandart, Aussstattung Bad, Tageslicht, Lage, Aussicht usw.). Die Preise variieren exklusiv Nebenkosten zwischen Fr. 525.– und Fr. 1105.– pro Zimmer.
Das Gerichtshaus ist für die Heimatschutzgesellschaft weder ein Rendite- noch ein subventioniertes Wohnprojekt. Die HSG achtet aber auf verantwortungsvolle Hausbewirtschaftung.
Zeitungsreportage zum Projekt von Marie Fredericq, Zürcher Oberländer, 12.11.25 Zeitungsbericht von Letizia Vecchio, Zürcher Oberländer, 22.4.26
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